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Kissi-Stone - Speckstein aus Afrika

Kissi oder kisii Speckstein Produkte aus Kenia, AfrikaDie Speckstein-Produkte aus Kenia sind unter vielen Namen bekannt, wie beispielsweise Kissi oder kisii, Speckstein oder Soapstone.

Die farbenfrohen kenianischen Kissi Speckstein-Arbeiten kommen aus den fruchtbaren und reich mit Wasser gesegneten Kisii Highlands, die ca. 50 km östlich des Lake Victoria liegen. Darüber hinaus finden sie sich im Kisii District, der Nyanza Provinz, im südwestlichen Kenia und an den Tabaka Hügeln des westlichen Kenia, ein paar Kilometer südwestlich von der Stadt Kisii.

 

Verarbeitung

In den Steinbrüchen werden große Blöcke mit Hilfe von großen Messern, die Pangas genannt werden, in kleinere Stücke gebrochen, bevor sie zu den Workshops, die teilweise viele Kilometer entfernt liegen, gebracht werden. Kenianische Handwerker von den Stämmen der Gusii und Abigusii bearbeiten die grobe Form des Steins dann individuell mit einem Messer, bevor sie mit einem kleinen Messer, das Kisu genannt wird, die Details von Hand weiter schnitzen.

Die Handwerker der Gusii (West Bantu) sind bekannt für ihre Speckstein-Schnitzereien. Der weiche und leicht zu bearbeitende Stein kommt in verschiedensten Farben in der Natur vor. So können die Steine von Creme und Lavendel bis schwarz changieren.

Nach dem Schnitzen werden die Speckstein-Schalen oder Speckstein-Skulpturen nass geschmirgelt, dann poliert und mit einer kleinen Bürste gereinigt – alles in reiner Handarbeit. Anschließend werden die Steine getrocknet und die Künstler geben ihnen mit Mustern und Farben den individuellen Touch.

 

Nutzung durch den Menschen

Ägypter und Assyrer nutzten Speckstein von Afrika, um ihre wunderschönen, altertümlichen Skulpturen zu schnitzen. Norweger bauten während des 11. Und 12. Jahrhunderts damit ihre Kathedralen.

Da Speckstein extremen Temperaturen standhält, benutzten Eskimos ihn zum Kochen, Servieren und um Essen zu erwärmen oder warmzuhalten. Erstaunlich ist, dass die Gusii ihre Tradition der Stein-Schnitzerei offenbar erst im 20. Jahrhundert erwarben. Zuvor wurden von ihnen nur große und unbearbeitete Blöcke benutzt, um ihre Dörfer und Viehverschläge zu schützen.

 

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